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Claudia FALLOSCH

Geboren 1947 in Graz

Absolventin der Höheren Technischen Bundeslehranstalt (HTBL) Ortweinplatz – Abteilung Gebrauchsgrafik

Meisterklasse für Malerei an der HTBL Ortweinplatz bei den Professoren A.A. Osterrieder und Franz Rogler

Stipendium des Landes Steiermark zum Besuch der Sommerakademie in Salzburg bei Prof. Rudolf Szyszkowitz  in den Jahren 1968 und 1969

Lehrerin für bildnerische Erziehung am BG und BRG Leibnitz von 1972 bis 1979

Während der Zeit der Kindererziehung als Kursleiterin in der Erwachsenenbildung ( Volkshochschule und selbst veranstaltete Kurse ) tätig.

Seit 1986 wieder verstärkt als freischaffende Künstlerin aktiv.

Aufnahme in den Künstlerbund Graz, von 1990 bis 1993 dessen Vizepräsidentin

Mitbegründerin des Kunstvereins ART FORUM  im Jahr 1993, Präsidentin bis 2009

 

Preise/Auszeichnungen

 

Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Verdienste in der Erwachsenenbildung und der Bildenden Künste

Goldene Medaille des Centro d’Arte S. Vidal/Venedig

NICE ART ’97 – Preis für „Neue Abstrakte“

 

Ausstellungen

 

1995 Scuola S. Zaccharia in Venedig

1997 Museu Amadeo de Souza-Cardoso  in Amarante/Portugal

1998 Österr. Kulturinstitut in Mailand und Mitarbeit im Österreichpavillon bei der EXPO’98 in Lissabon

1999 Padrão dos Descobrimentos  in Lissabon

2001 Lugar do Desenho in Gondomar bei Porto/Portugal und Teilnahme an der Biennale von Vila Nova de Cerveira

2003 Kunstverein Neustadt/Weinstraße  in der BRD

2004 Galerie7 in Eisenstadt

2005 Lugar do Vinho  in Porto/Portugal

2006 Praxisgemeinschaft Dr. Golser/Dr. Sperner in Innsbruck und Hofgalerie im

            Raiffeisenhof Graz (www.raiffeisenhof.at)

2007 LKH-Galerie Graz

2009 Weberhaus Weiz  und COOP ÁRVORE  in

            Porto/Portugal

2010 St. Veiter Schlössl in Graz

2011 Biblioteca Statale in Triest

2012 St. Veiter Schlössl in  Graz  und Hofer-Mühle in Stainz

2015 Galerie in der Burg Deutschlandsberg

2017 LOISIUM Ehrenhausen

Dazwischen immer wieder Ausstellungen in kleinerem Rahmen und im Atelier mit ihrem Mann Gerhard Pilz G.F.E.

dass ich bin wie ich bin

in den bilderwelten von claudia fallosch  zeigt sich die stetige auseinandersetzung mit dem thema seelen- und gefühlslandschaft

 im gegensatz zu den frühen arbeiten der künstlerin wird meist ohne figürlichen oder gegenständlichen bezug versucht, die emotionale realität zu vermitteln

 die bildkomposition tritt in den vordergrund, ohne eine gewisse erinnerung oder bereits gezogene erkenntnisse beim betrachter wachzurufen

 durch die oft angewendete geometrische, konstruktive  konzeption bekommt die seelenlandschaft auf dem malgrund eine eigenständigkeit, die durch die auseinandersetzung des betrachters mit den werken lesbar wird

 im gegensatz zum frühwerk, in dem die farben blau und gold dominierten, als symbol für weite und vollkommenheit, tritt die primärfarbe rot in vielen farbnuancen und schattierungen auf und dominiert bei der umsetzung des innersten der künstlerin

 bei der in den arbeiten von claudia fallosch überwiegend angewendeten technik der ölmalerei werden viele lasierende und halb deckende farbschichten übereinandergelegt und führen so zu einem oft undurchdringlich scheinenden bildaufbau

 aufgrund dieser arbeitsweise entstehen schritt für schritt überlappungen und angrenzende flächen, die spannungen aufbauen zwischen großen ruhigen flächen und kleineren bewegten

 die werke erscheinen dem betrachter faszinierend und rätselhaft zugleich

 faszinierend, da die kraft der farben und der komposition den betrachter in ihren bann ziehen und rätselhaft, da sie den betrachter in eine welt führen wollen, die der sinnlichkeit der künstlerin entspringt

Gerhard Pilz G.F.E.